Kurz und bündig
Auf dieser Seite möchten wir euch kurz und prägnant zeigen, wie wir bei der Planung unserer Roadtrips vorgehen. Wir halten diese Seite ganz bewusst sehr einfach, damit es nicht zu theoretisch und abschreckend wird.
Im Prinzip benötigt ihr lediglich eine Karte des gewünschten Reisegebiets und etwas zu schreiben. Tatsächlich haben wir unseren erste USA-Rundreise noch weitestgehend „analog“ auf dem Wohnzimmerteppich mit Stecknadeln auf Papierkarten visualisiert und unsere Planung dann in ein Worddokument übertragen.
TIPP: Eine Papierkarte ist auch heute noch ein tolles Medium, um die Route etwas „anschaulicher“ und „greifbarer“ zu machen. Auf einer Styroporplatte aus dem Baumarkt befestigt, können Wegpunkte und interessante Orte einfach mit Stecknadeln markiert werden. Und bis zur nächsten Planungssession lässt sie sich bequem zur Seite räumen.
Im weiteren Verlauf ist es aber sinnvoll, die Planung digital unterstützt weiterzuführen, z.B. mit einem Word- oder Exceldokument. Empfehlen möchten wir euch an dieser Stelle gerne unsere Excel-Vorlage Roadtrip-Planer, die ihr kostenlos in unserer Bibliothek herunterladen könnt.
Unsere Roadtrip-Planung gliedert sich im Prinzip in zwei Phasen:
PHASE 1
ist sehr einfach gehalten und dient als ein erstes, grobes Gerüst für unsere Planung. Hier markieren wir alle Orte, von denen wir bereits wissen, dass wir sie auf eurer Reise gerne besuchen möchten, auf einer Karte oder Google Maps. Hier tragen wir auch Ankunfts- und Rückflugort ein, wenn diese bereits feststehen.
Anschließend verbinden wir diese Orte mit Linien zu einer möglichst effizienten Wegstrecke. Die sich daraus ergebene Ortsreihenfolge schreiben wir untereinander auf und schon haben wir eine erste grobe Reiseroute.
Manche Orte eurer Reise ermöglichen auch ein sehr angenehmes, alternatives „Roadtripkonzept“:
Befinden sich viele Sehenswürdigkeiten und Wunschziele in einem nicht allzu großen Radius um einen zentralen Punkt, bietet es sich an, an diesem Ort eine besondere Unterkunft für mehrere Tage zu buchen und diese dann als eine Art „Homebase“ für tägliche Ausflüge zu nutzen:
Auf diesem Wege sieht man täglich etwas neues, kommt aber abends zurück „nach Hause“, was insbesondere auf der Hälfte des Roadtrips eine angenehme Ruhe in die Reise bringt.
PHASE 2
ist der zeitintensivere Teil der Reiseplanung, aber auch der schönste, denn hier füllen wir den Roadtrip mit Leben:
Wir unterteilen die Gesamtstrecke in fahrtaugliche Einzeletappen, suchen uns ein paar schicke Unterkünfte und schauen nach Sehenswürdigkeiten, interessanten Freizeitaktivitäten, und, und, und.
Die Phase 2 besitzt keine chronologische Reihenfolge, vielmehr gibt es verschiedene Aufgaben, denen man sich je nach Lust und Laune, auch mal unabhängig voneinander, widmen kann. Großartig ist es, wenn man sich Aufgaben teilt („Ich suche da-und-da nach einem tollen AirBNB, guck Du doch mal, was man dann in Ort XY unternehmen kann!“) und seine Rechercheergebnisse dann miteinander austauscht.
Unsere ganz klare Empfehlung hierbei ist:
Nehmt euch Zeit, denn ein kompletter Roadtrip ist nicht in drei Tagen durchgeplant!
Manchmal kann es etwas länger dauern, bis man eine Lücke geschlossen oder die perfekte Unterkunft gefunden hat. Umso mehr freut man sich dann aber auch, wenn genau diese Unterkunft für die schönste Urlaubserinnerung sorgt!
Und wenn man an einer Stelle mal nicht weiterkommt, macht einfach mit einer anderen Recherche weiter und versucht es ein paar Tage später nochmal- dann sind plötzlich völlig neue Optionen da.
Noch ein Tipp am Schluss:
Packt die To-do-List nicht zu voll und verteilt mehrere Erlebnisse gegebenenfalls auf zusätzliche Tage!
Die Zeit verfliegt, wenn man Spaß hat: Lieber einen Programmpunkt richtig genießen, statt halbherzig durch drei Stopps zu hetzen!






