Was kostet ein Roadtrip?
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Jeder Urlaub kostet Geld- logisch!
Doch im Gegensatz zu einem Pauschalurlaub, bei dem man direkt bei Buchung einen Gesamtpreis präsentiert bekommt, ergibt sich dieser bei einem selbst geplanten Roadtrip aus mehreren einzelnen Positionen, die jede für sich noch von Faktoren wie Tagespreisen, örtlichen Begebenheit oder auch dem persönlichen Anspruch (z.B. bei Unterkünften oder Mietwagen) abhängig sind. Daher lässt sich die Frage „Was kostet ein Roadtrip?“ nicht so einfach mit einem Betrag X beantworten.
Aus diesem Grund ist es ratsam, sich vor der ersten Buchung ein paar Gedanken über die zu erwartenden Kosten zu machen, damit einem mittendrin nicht das Geld ausgeht.
Um aber zumindest einen groben Richtwert überschlagen zu können, haben wir in der nachfolgenden Tabelle einige Zahlen aufgeführt, die sich an unserer persönlichen Erfahrung und unserem Anspruch orientieren:
| Position: | durchschnittliche Kosten: |
|---|---|
| Flugtickets (Hin- und Rückflug) | 700 Euro /Person |
| Unterkunft | 100 Euro /Nacht |
| Mietwagen | 350 Euro /Woche |
| Benzinkosten | 12 Euro /100km |
Ein 14-tägiger Roadtrip für zwei Personen ordnet sich also theoretisch bei ungefähr 3800 Euro ein.
Vermutlich können nicht viele eine so umfangreiche Reise einfach so aus der Portokasse bezahlen – auch wir bilden da keine Ausnahme. Für eine solches Abenteuer muss man sparen.
Aber wie spart man effektiv und wie bewahrt man sich selbst davor,
das Ersparte doch wieder für irgendwas anderes auszugeben?!
Das Roadtrip-Konto
Einfach gesagt hilft da nur Disziplin- und mit den folgenden beiden Tipps geht es schon deutlich leichter:
- Man legt bei einem Geldinstitut, bei dem man NICHT sein Gehaltskonto hat, ein kostenloses Tagesgeldkonto an.
- Man richtet auf seinem Gehaltskonto einen monatlichen Dauerauftrag ein, der immer direkt nach Gehaltseingang ausgeführt wird. Die Sparrate sollte so gewählt sein, dass sie einem nicht „weh“ tut.
Dieses Vorgehen hat zwei große psychologische Pluspunkte:
Da das Geld direkt nach Gehaltseingang abgebucht wird, ist es gefühlt gar nicht erst vorhanden und kann auch nicht unnötig ausgegeben werden.
Zusätzlich ist die Auslagerung auf ein zweites Geldinstitut eine praktische Hürde:
Das Ersparte ist nicht im direkten Zugriff wie z.B. bei einem Extrakonto bei der üblichen Bank und man sieht es nicht beim täglichen Onlinebanking. Man kann es also einfacher „vergessen“ und arbeiten lassen.
Zusätzlich kann das Geld nicht einfach so in Echtzeit schnell aufs Girokonto umgebucht werden:
Man muss sich erst bei einem anderen Onlinebanking einloggen, die Überweisung durchführen, das Geld braucht dann ein, zwei Tage bis es da ist….. Dieser „Aufwand“ lässt einen zwei Mal darüber nachdenken, ob man das Geld denn wirklich gerade ausgeben „muss“.
Bereits mit einer vergleichsweise geringe Sparrate von 50 Euro/Person im Monat kommt man recht schnell zu einem gesunden Polster:
Nach einem Jahr hat man schon das Geld für die Flugtickets, nach zwei Jahren sind bereits Mietwagen und ein paar Hotels bezahlt… Für unseren ersten Roadtrip zum Beispiel haben wir drei Jahre gespart!
Und drei Jahre sind eine ziemlich überschaubare Zeit im Gegensatz zu
„Irgendwann möchte ich auch mal nach Amerika“!
Falls ihr noch kein Tagesgeldkonto besitzt, können wir euch aus persönlicher Erfahrung die C24-Bank empfehlen. Besonders gefallen haben uns die schnelle Kontoeinrichtung (mit VideoIdent hat es nur einige Minuten gedauert!) und die übersichtliche, gut strukturierte Handy-App:
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