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Handykarte USA

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Wenn man heutzutage in die USA reist, ist das Smartphone ein ständiger Begleiter. Da die Nutzung der heimischen SIM-Karte allerdings entweder gar nicht erst funktioniert oder sündhaft teuer wäre, empfehlen wir, sich im Vorfeld um eine USA-Karte bemühen.

Diese gibt es von verschiedenen Anbietern (z.B. travSIM* oder PowerSIM*).
Hierbei handelt es sich in der Regel um Prepaid-Karten mit aktiviertem Datenpaket und einer festen Laufzeit (z.B. 30 Tage), die zusammen mit einer ausführliche Anleitung zur Aktivierung der Karte geliefert wird.

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ACHTUNG! SIM-Karte nur im jeweils richtigen Land verwenden!

Die Datennutzung ist mit einer deutschen SIM-Karte in den USA unglaublich teuer. Bereits wenige MB können hohe Kosten verursachen!

Tatsächlich ist uns genau das auf einer unserer ersten Reisen passiert: Wir hatten vergessen, Nadines Handy vor dem Ausschalten in den Flugmodus zu schalten und wollten dies dann am Flughafen nachholen. Bereits in den wenigen Sekunden zwischen Einschalten und „Erreichen“ der Einstellungen für den Flugmodus hatte sich das Handy im amerikanischen Netz eingewählt und etwa 2,5 Megabyte Daten übertragen.

Die Folge: Gebühren von über 60 Euro auf der nächsten Handyrechnung. Aua!

Aber auch der umgekehrte Fall kann eintreten: wenn ihr die amerikanische SIM-Karte bereits in Deutschland ins Handy einlegt, verbraucht ihr innerhalb von Sekunden das Guthaben, mit dem in den USA eigentlich die Datenflat gebucht werden sollte.

Ergebnis: erst nach erneuter Aufladung (also doppelter Kosten) könnt ihr die Datenflat in den USA aktivieren.

SIM-Wechsel im Flugzeug!

Wir haben aus dieser Erfahrung gelernt und uns deshalb angewöhnt, während des Fluges einen vollständigen SIM-Tausch durchzuführen:

Auf dem Hinflug: deutsche SIM raus, amerikanische SIM rein.
Auf dem Rückflug: amerikanische SIM raus (ist jetzt eh „wertlos“), deutsche SIM wieder rein.

Denn eine SIM-Karte, die nicht im Handy ist, kann auch keine Kosten verursachen!

Um die SIM-Karten während des Roadtrips nicht zu verlieren, kommen sie in ein kleines Kunststoff-Case*, in dem sich zusätzlich ein Entriegelungstool für’s Handy befindet (Metallstift, um den SIM-Slot aus dem Handy drücken zu können).

Tipp: SIM-Karten lassen sich nur schwer unterscheiden. Deshalb haben wir in unserem Case zwei Klebeetiketten mit unseren Anfangsbuchstaben, unter denen wir unsere SIM-Karten verwechslungssicher befestigen.